Warum Krakow am See?

Das Projekt war eigentlich "Liebe auf den ersten Blick". Auslöser war natürlich das Erscheinen des Gebäudemodells von Auhagen. Irgendwie hat es uns keine Ruhe gelassen einmal zu schauen, was sich im Original dahinter verbirgt. Also haben wir uns irgendwann 2002 spontan mit Kamera bewaffnet auf den Weg gemacht. Auch wenn das eigentliche Bahnhofsgebäude heute durch diverse Um- und Anbauten nicht mehr ganz dem Auhagen Modell entspricht, so hat es uns das Bahnhofsgelände und sein Umfeld sofort angetan. Das Warum ist schwer zu beschreiben, aber wahrscheinlich deshalb, weil wir hier einfach all das vorgefunden haben, was wir sowieso schon immer auf unserer Anlage haben wollten. Aber das ist uns erst später klar geworden, nachdem wir die ersten Eindrücke Stück für Stück verarbeitet hatten und uns immer intensiver damit auseinandergesetzt haben. Dann kam von Auhagen glücklicherweise auch noch das Modell des Güterschuppens Krakow. Dieser steht weitestgehend erhalten heute noch dort.
So folgten im Laufe der inzwischen vergangenen 5 Jahre viele weitere Besuche in Krakow und immer wieder haben wir neue Einzelheiten und Kleinigkeiten entdeckt. Inzwischen ist uns wahrscheinlich kein Grashalm mehr fremd.

Was bietet Krakow am See für die Modellumsetzung?

Eigentlich alles, was unser Herz begehrt:

- kleiner Durchgangsbahnhof mit einem Bahnsteiggleis für den Personenverkehr und repräsentativem Empfangsbebäude,
- beschrankter Bahnübergang am Bahnhof und im Stadtgebiet mit enger Häuserdurchfahrt,
- separater Güterschuppen mit anschließender großzügiger Ladestraße,
- ca. 90m lange Seitenrampe mit Ladestraße, Gleiswaage und Lademaß,
- kombinierte Kopf- und Seitenrampe für Viehverladung,
- Köf-Lokschuppen mit Nebengebäuden wie Speisesaal und Verwaltung,
- Lokschuppen mit Nebengelass für SKL,
- Werksanschluss zur Spiritusfabrik,

und noch viele Kleinigkeiten mehr.

Hier wurden Nahgüterzüge und PmG aufgelöst und neu zusammengestellt. Es wurde alles be- und entladen, was in der Umgebung hergestellt oder gebraucht wurde - eben ein Eldorado für die Modellbahngestaltung und einen abwechslungsreichen Betrieb.

Wie wollen wir Krakow umsetzen?

Klar ist, dass man bei einer gesamten Längenausdehnung von ca. 1,4 km Kompromisse eingehen muss. So haben wir uns entschieden, das Bahnhofsgelände in den absoluten Mittelpunkt zu setzen und zu beiden Seiten freie Strecke darzustellen. Ein zweiter Bahnhof wäre auf Grund der Platzverhältnisse (ca. 15m Streckenlänge) Fehl am Platze.
Den Bahnhof mit Anschluss zur Stadt auf der einen und einer kleinen Wohnsiedlung auf der anderen Seite werden wir auf ca. 7 Metern Länge darstellen, wobei das Bahnhofsgelände an sich ca. 4,50 Meter einnimmt. Die Tiefe der Module variiert von 60-80cm.
So können wir die typischen Gegebenheiten noch glaubhaft umsetzen und erreichen noch Gleislängen im Bahnhofsbereich von bis zu 2 Metern.





Impressionen

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